Die richtige Entscheidung

Nach drei Jahren Ausbildung im Berufsleben angekommen: Christiane Thys und Lisa Gleichmar arbeiten heute bei den Stadtwerken Mühlhausen.

Von Lisa Gleichmar und Christiane Thys war in den vergangenen Monaten viel zu sehen, zu hören und zu lesen. Auch in diesem Kundenmagazin machten die beiden ehemaligen Azubis immer wieder Schlagzeilen, als Ausbildungsbotschafterinnen zum Beispiel oder mit ihren Videoclips, die im Netz gefeiert wurden. Nach drei Jahren haben die jungen Frauen nun ihre kaufmännische Ausbildung bei den Stadtwerken Mühlhausen erfolgreich abgeschlossen und den Schritt ins Berufs­leben gemeistert. Der richtige Zeitpunkt für ein paar Rückblicke, die für andere junge Menschen gleichzeitig Ein- und Ausblicke sein sollen.

Man lernt nie aus

Die wichtigsten fünf Dinge, die Christiane Thys während ihrer Ausbildung für sich und ihr Leben gelernt hat, fasst sie so zusammen: „1. Bei Problemen immer fragen. 2. Man lernt nie aus. 3. Man wächst mit seinen Anforderungen. 4. Mutig sein und Herausforderungen annehmen. 5. Man muss nicht alles wissen. Man muss nur wissen, wo es steht.“ Bei Lisa Gleichmar sind es eher psychologische Aspekte, die sie in ihrer Fünferliste aufzählt: „1. Kommunikation ist das A und O. 2. Nicht aufgeben. 3. Immer an sich glauben. 4. Geduld haben. 5. Stets nach vorne schauen.“

Allzeit gute Betreuung

Insbesondere die gute Betreuung bei den Stadtwerken während ihrer Ausbildung heben beide Ex-Azubis hervor. „Als ­Azubine habe ich mich nicht nur im Unternehmen, sondern auch darüber hinaus gut betreut gefühlt. Meine Azubi-Kollegin und ich nahmen an verschiedenen Kursen teil: Lehrgänge in Microsoft Word, Excel, ­PowerPoint, Outlook sowie 10-Finger-Schreiben, Prüfungsvorbereitungskurse für die Zwischen- und Abschlussprüfung, Weiterbildungsmöglichkeit zur Ausbildungsbotschafterin und noch vieles mehr“, fasst Lisa Gleichmar zusammen. Wo viel Licht ist, ist auch Schatten. So gab es auch einige Hürden zu nehmen. „Für mich war es anfänglich eine große Hürde, mit Kunden zu telefonieren oder mit ihnen im Kundenservice persönlich zu sprechen. Ich hatte Angst, ihnen nicht weiterhelfen zu können. Wenn ich mal nicht weiterwusste, standen mir meine Kollegen mit Rat und Tat zur Seite. Dadurch habe ich mich zunehmend sicherer gefühlt“, reflektiert Lisa Gleichmar. Christiane Thys ergänzt: „Klar gab es auch Aufgaben, die ich nicht so gerne gemacht habe. Aber unsere Kolleginnen und Kollegen waren bei Fragen immer behilflich.“

Azubi in Mühlhausen

Besonders spannend ist die Frage, ob sich die frisch gebackenen Industriekauffrauen heute wieder für diesen Ausbildungsweg entschieden hätten. „Wenn wir die Zeit zurückdrehen könnten und wieder vor der Frage stünden: ‚Ausbildung oder Studium?‘, würden wir erneut die Ausbildung zur ­Industriekauffrau bei den Stadtwerken wählen, da sie einen guten Start ins Berufsleben darstellt“, freut sich Christiane Thys über die richtige Entscheidung. Lisa ­Gleichmar ergänzt: „Da wir beide auch noch aus der Nähe kommen und wegen Freunden und Familie heimatverbunden sind, würden wir auf jeden Fall wieder eine Ausbildung in Mühlhausen wählen – am besten bei den Stadtwerken.“